Tipp des Monats

 

 

Grauschimmel auf Erdbeeren

 

Rasch werden die Früchte von einem mausgrauen, bei Berührung oft stäubenden Pilzbelag überzogen und sind für den Verzehr dann auch nicht mehr geeignet. Die ersten Infektionen erfolgen zum Zeitpunkt der Blüten und werden durch feuchte Bedingungen ( ist ja heuer leider der Fall) gefördert.

 

Vorbeugend helfen ein weiter Pflanzenabstand, das Unterlegen von Stroh ( etwa 3 Wochen vor der Ernte) oder der Einsatz von schwarzer Mulchfolie.

 

Ältere Pflanzen wachsen dichter, trocknen schlechter ab und werden daher leichter befallen. Deshalb sollten sie regelmäßig durch neue Pflanzen ersetzt werden. Und nächstes Monat gibt´s dann ein Erdbeermarmelade Rezept – gute Ernte!

 

 

Blattläuse an Rosen

 

Obwohl Rosen von einer Vielzahl von Schädlingen heimgesucht werden, zählen Blattläuse zu den häufigsten. Sie befallen in großer Zahl junge Triebe und saugen an dem zuckerhaltigen Pflanzensaft. Da sie einen Großteil des Zuckers wieder als Honigtau ausscheiden, siedeln sich rasch Ameisen an. Der Befall schwächt die Pflanzen und deformiert und kräuselt die Blätter. Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen helfen uns auf natürlicher Weise dagegen anzukämpfen.

 

Ist der Befall gering, kann man die Läuse mit einem Wasserstrahl abwaschen – leider ist aber oft der Einsatz von Insektiziden notwendig. Benützen Sie Produkte auf Neem-Basis und Kaliseife  oder auch systemische Produkte, deren Wirkstoffe von der Pflanze aufgenommen und auf ihr verteilt werden.

 

Schnecken frühzeitig ködern

 

Althergebrachte Methoden wie Bierfallen sind allerdings fehl am Platz, denn Bier lockt zwar die Schnecken von weit her an, es ertrinken aber nur wenige Tiere darin, während sie für Nützlinge eine Gefahr sind. Wirkungsvoller sind sachgerecht aufgestellte Schneckenzäune. Um auch die innerhalb des Zaunes lebenden Schnecken zu bekämpfen, eignet sich Schneckenkorn wie z.B.: Celaflor, Compo oder Etisso sehr gut.